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Glaubensstark wie Daniel

Daniel war eine biblische Persönlichkeit
Autor: Miri Bickel  Lesezeit: 3 Minuten

Ein junger Mann aus Jerusalem.
Setzt sein ganzes Vertrauen in jeder Lebenslage auf Gott.
Treu und gewissenhaft.
Bleibt seinem Gott selbst in Bedrängnis treu.
Standfest, trotz Scheitern.
Held.

Der Daniel der Bibel

Vom einfachen Leben ins Königshaus!

Daniel – ein  junger Mann aus Jerusalem. Aber auch ein Mann mit königlichen Wurzeln, denn er ist ein mit dem Königshaus verwandter Jude. Er lebt ganz normal sein Leben. Bis er eines Tages vom König Nebukadnezar gemeinsam mit ein paar seiner jüdischen Freunden nach Babylon verschleppt wird. Sie sollen dort im Königshaus drei Jahre lang zu Königsdienern ausgebildet werden. Ausgewählt wurden dabei junge, gut aussehende und umfassend gebildete Juden. Daniel ist einer von ihnen.
So bekommen die jungen jüdischen Männer Zugriff zu Bildung. Daniel wird von Gott zusätzlich mit der Gabe der Traumdeutung ausgerüstet. Nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung will der König, dass Daniel und seine Freunde weiterhin für ihn als seine persönlichen Ratgeber und Diener am Königshaus tätig sind. Ein großes Privileg zu der damaligen Zeit!

Der undeutbare Traum

Eines Tages hat der König einen beunruhigenden Traum, den er nicht deuten kann. Er versucht bei allen Traumdeutern und Wahrsagern des Landes eine Erklärung zu bekommen, aber vergeblich. Daraufhin wird er wütend und befiehlt alle Traumdeutern umbringen zu lassen. Doch Daniel bittet um ein wenig Zeit um über den Traum nachdenken zu können. Der König lässt Gunst walten und Daniel bekommt diese Bedenkzeit gewährt.
Was macht Daniel? Die Bibel beschreibt dass anstatt sich auf seinen eigenen Verstand zu verlassen und aus eigener Kraft heraus zu überlegen, was die Bilder des Traumes bedeuten können, er sich sofort an Gott wendet und ihn bittet, ihm bei der Deutung zu helfen. Gott half Daniel und erklärt ihm den Traum. Daraufhin geht Daniel zum König und erklärt ihm, was der Traum bedeutet. Der König ist sehr zufrieden über diese Auslegung und beschenkt Daniel und seine Freunde großzügig.

Die Anklage

Viele Jahre vergehen und ein neuer König tritt das Amt an. Der neue König Darius hatte viel Gutes über den Helden der Bibel und seine Freunde gehört. Er macht Daniel zu seinem höchsten Helfer und Ratgeber. Doch dadurch bekommt Daniel viele Widersacher. Die anderen Helfer sind eifersüchtig und verärgert über Daniels besondere Stellung. Deswegen suchen sie nach Dingen, wie sie Daniel anklagen können. Schließlich finden sie heraus, dass Daniel ein gläubiges Leben führt und zu Gott betet.
Daraufhin gehen die anderen Helfer zum König und reden auf ihn, dass die Menschen doch nur einem König dienen und verehren sollten und nicht mehreren. Der König lässt sich von ihnen beeinflussen und ist begeistert von dieser Idee, denn er alleine möchte von den Menschen verehrt werden. So lässt der König befehlen, dass alle Menschen, die ihn nicht verehren, in die Löwengrube geworfen werden sollten.

Eine verhängnisvolle Entscheidung

Doch Daniel lässt sich trotz größter Bedrängnis und der Gefahr den Löwen zum Fraß vorgeworfen zu werden, nicht davon abbringen zu Gott zu stehen. Sich dazu zu entscheiden, trotz der Gefahr, womöglich getötet zu werden, trotzdem Gott treu zu sein und ihn weiter anzubeten, war bestimmt nicht einfach für Daniel. Vielleicht hat er auch darüber nachgedacht, es lieber sein zu lassen. Aber er entscheidet sich mutig für einen anderen Weg. Trotz Bedrängnis und der Gefahr, dass auch er in die Löwengrube geworden wird, betet er weiterhin zu Gott. Natürlich bekommen die anderen Helfer das mit und verraten es dem König. Trotz seiner Sympathie zu Daniel kann der König seine Regeln nicht ändern oder eine Ausnahme machen. Deswegen muss er schweren Herzens befehlen, Daniel ebenfalls in die Löwengrube werfen zu lassen.
Und wie es kommen musste, so beschreibt es die Bibel, landet Daniel schließlich genau dort: In einer Löwengrube. Der Eingang verschlossen mit einem Stein und umgeben von hungrigen Löwen, die nur darauf warten, ihre nächste Mahlzeit verspeisen zu können. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich Daniel wäre, hätte ich spätestens jetzt große Angst. Denn wie hoch ist die Chance, dass man aus einer Grube umgeben von wilden Löwen lebend raus kommt? Genau, gering bis unmöglich. Wenn man es aus menschlicher Sicht betrachtet. Doch was tut Daniel?

Die unerwartete Wendung

Doch selbst in dieser vermeintlich ausweglosen Situation verlässt sich Daniel nicht auf seinen Verstand, sondern auf Gott alleine. Denn er weiß, dass sein Gott größer ist und setzt sein ganzes Vertrauen unerschütterlich und voller Glaube – wovon sein ganzes Leben gekennzeichnet ist – in Gott.
Als der König in der Nacht von seinem schlechten Gewissen geplagt wird, schickt er am nächsten Morgen seine Diener zu der Grube, um nachsehen zu lassen, ob Daniel noch lebt. Sie rollen den großen Stein am Eingang der Grube weg und trauen ihren Augen kaum: Daniel lebt. Und ist ohne irgendeinen Grazer. Was für eine unerwartete Wendung! Die Löwen liegen sogar friedlich um Daniel herum.
Daniel erzählt dem König, dass Gott ihm einen Engel geschickt hatte, der die Mäuler der Löwen verschloss. Gott hatte Daniel gerettet.

Unerschütterliches Vertrauen

Was für eine hammer Story, oder? Sich in jeder Lebenslage als erstes auf Gott zu berufen ist nicht immer einfach. Oft versuchen wir Probleme oder Schwierigkeiten zuerst aus eigener menschlicher Kraft heraus zu lösen, bevor wir uns an Gott wenden. Ganz zu schweigen von Situationen, in denen es um Leben oder Tod geht. Wahnsinn, wie Daniel selbst da genau wusste an wen er sich wenden muss: An Gott! In jeder Lebenslage hat er souverän und glaubensstark auf Gott vertraut. Was für ein Vorbild!
Auch hat er seine Talente richtig eingesetzt und Gott dadurch alle Ehre gegeben. Daniel war ein echter Held, weil er standhaft blieb, selbst wenn alles um ihn herum zu scheitern drohte. Er blieb fest in seinem Vertrauen auf Gott verwurzelt. Als Gottes Kind bist du dazu berufen, in jeder Situation glaubensstark und fest in Gott verankert zu sein. Selbst wenn Schwierigkeiten aufkommen und es so aussieht, als würdest du scheitern: Setzte dein Vertrauen zuerst auf deinen Gott und lasse dich von ihm führen, deine Talente und Kraft richtig einzusetzen und du wirst sehen, dass er etwas unglaublich Gutes daraus machen wird. Genauso wie Gott es bei Daniel getan hat.

“Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten dienen. Denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.”
— Römer 8, 28

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